Schwalbe-Jugendleiter mit viel Spaß im Beverland…

Es hat mal wieder mächtig viel Spaß gemacht und Petrus erwies sich auch einmal mehr als Schwalben-freundlich. Jedes Jahr erwarten die Jugendleiter aus dem vielschichtigen Radsport- Bereichen Radball, Kunstfahren und MTB  gespannt auf die Jahresaktion, die vom Boss Norbert Stemmer persönlich vorbereitet und durchgeführt wird. Der oberste Schwalbe- Jugendaktivist hatte zumindest mit dem Titel des Ausfluges  einen kleinen Hinweis gegeben: Die Sport- Spiel- Sparty- Tour !  Auch war der veränderte Zeit- Rhythmus bekannt : Spät los und sehr spät heim. So bestiegen am Samstag um zehn vor zehn Uhr neun Radsportler den Reisebus: Neben dem Vorsitzenden waren an Bord: Heinz-Ulrich und Stefan Voßhans, Julian Thimm, Verena Overbeck, Marileen Appl, Daniel Empting , Michael Niemann und Jonas Huckebrink. Nach einer Stunde Fahrzeit in Richtung Nordwesten war das Geheimnis gelüftet: Ziel der Reise war das Beverland nahe Ostbevern.  Anscheinend hatte eine Vielzahl von Clubs das gleiche Ziel auserkoren.

Der Jugendausflug 2013 führte die Schwalben nach Brilon. Nachdem am Samstagmorgen der Auto- Konvoi schon in Sünninghausen kurz den Anschluss verlor, verlief alles glatt. In Brilon ging es dann steil hinauf zu „Schürmanns Hütte“- wie sie in Schwalbe- Kreisen bekannt ist. Die Inschrift „Theas Heimkehr“ dürfte der Familie mehr sagen, aber auch die Schwalben- Schar fühlte sich auf Anhieb wie zuhause. Nach dem ersten Genuss des weiten Ausblickes bei bester Wetterlage wurden die Zelte aufgebaut. Der kleine Nachteil einer Hanglage machte sich erst später in der Nacht bemerkbar. Aber bis dahin gab es einiges zu erleben. Die Jugendleiter/innen um Eva Schürmann, Andrea Vennewald und Stefan Voßhans hatten alles bestens vorbereitet.

Im Vorjahr hatte der Schwalbe-Vorsitzende Norbert Stemmer und Ober-Jugendaktivist seine Nachwuchs-Trainergruppe zur Draisinenfahrt ins Weserbergland geladen. Das aktuelle Ziel war verheißungsvoll mit „Kreuzfahrt“ beschrieben. Das es wieder auf die Schiene ging, war den Teilnehmern nicht klar. Nach dem Frühstück in Bochum- Dahlhausen steuerte Stemmer zielsicher die S-Bahn-Station an. Dann kam es heraus: Der Tag sollte eine Schienenkreuzfahrt durch das Ruhrgebiet bringen. Und das ganze mit einer Museums-Bahn aus den 50er Jahren, einer „Uerdinger“ –Schienenbusgarnitur,  nach der gleichnamigen Stadt des ehemaligen Herstellers in MAN-Lizenz. Den Teilnehmern wurde unterwegs vermittelt, dass das Ruhrgebiet und die Eisenbahn seit jeher eine besonders enge Beziehung hatten. Die rasante Entwicklung der Schwerindustrie mit Kohle, Koks, Eisen und Stahl, wäre ohne die unzähligen Güterzüge im Revier nicht möglich gewesen. Mit Blick aus dem Fenster und etwas Fantasie lief ein Ruhrpott-Film vor den Augen ab. Der Fahrtverlauf war: Bochum – Essen- Duisburg – Moers – Bottrop- Wanne-Eickel -  Bochum-Nord – Witten – Wengern- Witten Ruine Hardenstein – Bochum-Dahlhausen.

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