51. Radball-Traditions-Turnier am 12.Nov.2016
um den zum zehnten Male ausgespieltenJosef-Birwe-Gedächtnis-Pokal 

Josef Birwe (3) 

   Josef Birwe (1920-2003)

 

Die Tabelle:

Sieger: Lippstadt Dietmar Oertel / Thomas Bals 12P
vor Oelde 1  Stefan Voßhans / Sebastian Averbeck 9P
Oelde 2 Matthias Voßhans / Timo Tillmann 6P
Lippstadt 2 Rolf Niemeyer / Mark zumdick 3P
Suderwich Sven döring / Jörg Katzwinkel 0 P

NovTur 6

51. Schwalbe-Radball-Traditionsturnier…2016..

Bals / Oertel aus Lippstadt erobern den Birwe- Pokal ein weiteres Mal …………

Am Samstag fand in der Oelder Olympiahalle das 51. Schwalbe-Radball-Traditions-Turnier statt.

Für alle, die sich unter RADBALL wenig vorstellen können, sei kurz gesagt, dass jeweils 2 Spieler mit ihren Hörner-Lenker-Rädern gegeneinander antreten und dabei der Torsteher fliegend den 2x2 Meter Kasten hütet oder mit in den Angriff fährt. Der harte Ball, auch  Seegras-Kugel genannt, darf nur mit dem Rad gespielt werden. Ein Spiel dauert 2x 7 Minuten. Radball- Räder haben zwar einen Sattel für Momente des Sitzens, aber zur optimalen Spiel- Performance agieren die Spieler im Stehen -  können zum Beispiel vorwärts und rückwärts fahren.

Zum Turnier : Den Josef-Birwe-Gedächtnispokal hatten die Sportfreunde Dietmar Oertel und Thomas Bals aus dem benachbarten Lippstadt wieder mit im Gepäck. Bals / Oertel  spielen  in der Radball-Oberliga und nahmen damit gleich wieder eine Favoriten- Rolle ein. Weiterhin gingen diese Vertretungen aus der unteren Bezirksliga  an den Start : Rolf Niemeyer und Mark Zumdick, ebenfalls aus Lippstadt. Aus Suderwich waren Sven Döring und Jörg Katzwinkel angereist und als Oelde 2 war Timo Tillmann plus Partner Matthias Voßhans mit dabei (…Radball- Landesliga)

Eine Joker- Rolle lag bei der ersten Mannschaft der Radsport- Schwalben. Stefan Voßhans und Sebastian Averbeck spielen in der mittleren Verbandsliga und waren damit nominell erst mal das stärkste Verfolger-Team. Aber bei bester Tagesform konnte jeder jeden schlagen.

Um 14.00 Uhr wurde das erste Spiel vom Dauer-Schiedsrichter Herbert Overbeck angepfiffen. Im Auftakt-Spiel schenkten sich die beiden Schwalbe- Teams  nichts. Tillmann/ Voßhans machten es Averbeck/ Voßhans mächtig schwer.  Erst gegen Ende konnte sich Oelde 1 mit 5:3 Toren etwas Luft verschaffen und verbuchten den ersten Sieg. Im Lippstadt-Lippstadt-Vergleich agierten die Pokalverteidiger anfangs etwas zögerlich, zogen dann aber in der zweiten Spielhälfte das Tempo an und gewannen souverän mit 4:0 Treffern. Suderwich unterlag sogleich Oelde 2 mit 2:4 Toren. Diese Gäste konnten trotz großem Einsatz kein Spiel gewinnen und belegten am Ende den fünften und letzten Platz.  Lippstadt 2 wiederum fuhr gegen diese Suderwicher einen Sieg ein und landete damit auf Rang vier. Oeldes Zweite holte zwei Siege gegen Suderwich und Lippstadt 2 und erreichte so den dritten Platz.

 

Die Mannschaften:

NovTur 1

Lippstadt 1

NovTur 2

 Oelde 1

NovTur 3

 Oelde 2

NovTur 4

 Lippstad 2

NovTur 5

Suderwich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Spielfolge :

1.  Oelde 1     : Oelde 2     = 5:3
2.  Lippstadt 1 : Lippstadt 2 = 4:0
3.  Oelde 2     : Suderwich   = 4:2
4.  Oelde 1     : Lippstadt 2 = 7:2
5.  Lippstadt 1 : Suderwich   = 7:0
6.  Oelde 2     : Lippstadt 2 = 7:3
7.  Oelde 1     : Suderwich   = 5:0
8.  Oelde 2     : Lippstadt 1 = 2:5
9.  Suderwich   : Lippstadt 2 = 1:3
10. Oelde 1     : Lippstadt 1 = 3:6

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Radball-Turnier-Nachlese …

…….Auch das Rahmenprogramm begeisterte ……………………….

Die GLOCKE berichtete bereits vom sportlichen Verlauf, dem wiederholten Pokalsieger aus Lippstadt und den „ewigen Zweiten“ aus Oelde. Die zahlreichen Zuschauer waren begeistert von dem spannenden Radball-Turnier, äußerten sich aber zudem sehr positiv  zu dem gebotenen Rahmenprogramm.  Von vorn herein auffällig war der bedeutende technische Aufwand.  Der Radball-Abteilungsleiter Stefan Voßhans hatte sich mit seinem Experten- Team einiges Neue vorgenommen und umgesetzt. Aufgewertet erschien der Rechner mit der großen Anzeige, die neue Lichtanlage und der verbesserte Sound in der Halle.  So kamen die Musik-Einspieler beim Torschuss erstmals mitreißend rüber. Davon profitierten auch die jungen Radball-Spieler / Spielerin, die als erstes in der Pause ihr Können zeigten. Jana und Ben Mandelkow, Nicole Overbeck, Kai Bils und Adrian Savic und der  Nick Holtermann. Der kleine Nick wurde vor einem Jahr entdeckt und steuerte unter dem Jubel der Zuschauer das eine oder andere Törchen bei.

Die drei folgenden Pausen waren den Schwalbe- Kunstfahrerinnen vorbehalten. Die eher akrobatischen Fahrfiguren zur Musik ,auf einem oder zwei Rädern, stellte wieder ein willkommenes Ergänzungsprogramm dar.  Im Einer- Kunstfahren zeigten Sarah Maibaum, Svenja Langer, Sandrine Baum, Aiyana Savic und Lena Holtermann ihr Können auf dem Rad. Ein Kunstrad ähnelt der Radball-Maschine zum Beispiel beim Tretantrieb, aber im Gegensatz zum Radball-Hörnerlenker hat das Kunstrad einen eher normalen Lenker, auf dem man auch stehen kann. Der Sattel ist zum festen Sitz und als Fuß- und Knieablage größer, die Radachsen sind mit sogenannten Dornen verlängert, um auch darauf stehen zu können. Die Perfektion an Möglichkeiten zeigte die mehrfache Vereinsmeisterin Verena Overbeck.  Als nächstes folgte eine viel beachtete 5er Einrad- Formation mit Aiyana Savic, Lena Holtermann, Benita Kampkötter, Maren Minuth und Sandrine Baum. Nach den ersten Formations- Figuren wurden die Einräder gewechselt und auf Hochrädern ging es weiter.

Als Startrampe wurde ein hoher Turnkasten bereitgestellt. Das Absteigen kam den Zuschauern wie ein Absturz vor und die Reaktionen schwankten zwischen Angst und Begeisterung. Lena Holtermann machte es sich auf einer „Spezial-Giraffe“ besonders schwer. Dieses Hochrad bestand aus zwei übereinander angeordneten Rädern. Um vorwärts zu fahren, mußte sie also das obere Rad rückwärts treten. „Da kann man ja nicht hinsehen“ …war der vielfache Kommentar. Und ein starker Applaus war den Artisten-Mädels sicher.

Danach schien eine weitere Steigerung nicht möglich. Die  Frauen zeigten eine 6er- Formation: Verena Overbeck, Jessica Genz, Marileen Appl, Laura Hagedorn, Andrea und Julia Vennewald .  Hier hatten sie sich einen verblüffenden Clou ausgedacht. Alle trugen ein Skelett- Kostüm , die Halle wurde abgedunkelt und Spezial-Strahler kamen zum Einsatz.  Passend hämmerte der Song  „Ghostbusters“ aus den Boxen.  Die Show der Spitzenklasse überzeugte auf ganzer Linie. Der Vorsitzende und Moderator Norbert Stemmer: „Mehr Werbung für den Hallenradsport geht nicht“.

 

 


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