49. Radball-Traditions-Turnier am 15.Nov.2014
um den zum achten Male ausgespieltenJosef-Birwe-Gedächtnis-Pokal 

Josef Birwe (3) 

   Josef Birwe (1920-2003)

Sieger: Leeden Mario Beck / Volker Schilling 10P
vor Schiefbahn  Rüdiger Hendricks / Mark Suttrop 9P
Suderwich Carsten Marx / Simon Tigges 6P
Oelde 2 Matthias Voßhans / Timo Tillmann 4P
Oelde 1 Stefan Voßhans/ Sebastian Averbeck         0 P

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Beck / Schilling aus Leeden gewinnen den Josef-Birwe-Pokal

Die Oelder Radball-Schwalben haben eine gute und eine schlechte Nachricht. Zum einen ist das 49. Traditions-Turnier mit Spaß und Spannung erfolgreich über die Bühne gegangen, zum anderen ist es den beiden Heimmannschaften leider nicht gelungen, in Pokalnähe zu gelangen. Dazu der Turnierleiter Herbert Overbeck:“Es wäre mal wieder Zeit gewesen für einen Oelder Erfolg, aber dieses Mal waren unsere Gäste einfach besser.“ Oelde 1 spielte zunächst in der Besetzung mit Sebastian Averbeck und Julian Thimm, bis später Stefan Voßhans Thimm wieder ablöste. Oelde 2 mit Matthias Voßhans und Timo Tillmann hatten schon im Vorjahr eine gute Leistung gezeigt und gewannen im ersten Spiel den Schwalbe- Vergleich mit 5:2 Toren. Dann besiegte Leeden (Beck/ Schilling) die Wettbewerber aus Suderwich ( Marx / Tigges) mit klaren 4:0 Treffern. Die Pokalverteidiger aus Schiefbahn mit Rüdiger Hendricks und Mark Suttrop zeigten ihren Titelabsicht mit einem 6:4 Sieg gegen Oelde 2.

Oelde 1 mußte dann auch Suderwich mit 6:4 ziehen lassen. Auch Oelde 2 konnte gegen dieses Team nicht gewinnen ( 5:7). Eine Vorentscheidung ergab sich im Duell der Besten mit Leeden gegen Schiefbahn. Gegen härtesten Wiederstand hatte Leeden am Ende mit dem knappen 2:0 Sieg eine Reifenbreite Vorsprung. Voßhans / Averbeck unterlagen dann auch dem Pokalverteidiger mit 1:3 Toren. Einen Lichtblick ergab die Partie „Leeden gegen Oelde2“.  Voßhans/ Tillmann lagen zur Halbzeit mit 2:3 zurück, verschärften dann aber die Angriffe. Die Zuschauer in der Olympiahalle unterstützten das Team nach Leibeskräften. Das 5:5 Unentschieden stimmte dann versöhnlich. Nachdem Schiefbahn  gegen Suderwich einen weiteren Sieg mit 6:3 Toren errungen hatte, ergab sich zum letzten Spiel eine besondere Konstellation. Leeden mußte gegen Oelde 1 gewinnen, um den Pokal zu holen. Ohne diesen Dreier wären die Pokalverteidiger wieder auf Platz eins.

Stefan Voßhans und Sebastian Averbeck gaben nochmal alles. Auf dem Feld und in der Halle wurde es nun laut. Die Nerven lagen bei vielen blank. Mit dem 2:2 Halbzeitstand war noch alles offen. …. und Schiefbahn vorne. Das bessere Ende erwischten dann doch Mario Beck und Mark Suttrop. Sie zogen zum 4:2 davon und belegten mit 10 Punkten den ersten Platz. Der Josef- Birwe-Gedächtnispokal ging auf Reise nach Leeden. Schiefbahn belegte mit 9 Zählern Platz zwei vor Suderwich ( 6 P.). Für Oelde 2 reichte es nur zu Platz vier, Oelde 1 bildete das Schlusslicht. Das Borussia- Syndrom hatte die Schwalben erfasst.  Die Verbandsligisten müssen sich nun auf den nächsten Liga-Spieltag am 29. November in der heimischen Pestalozzi- Halle konzentrieren. Im kommenden Jahr findet dann die 50. Jubiläums-Ausgabe des Traditions-Turnieres seit 1965 statt. Dieses sollte die Schwalben dann beflügeln und wieder auf Pokalkurs bringen. Bericht zum Rahmenprogramm folgt.

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Die Spielfolge :


1. Oelde 1    : Oelde 2    = 2:5
2. Leeden     : Suderwich  = 4:0
3. Schiefbahn : Oelde2     = 6:4
4. Oelde 1    : Suderwich  = 4:6
5. Leeden     : Schiefbahn = 2:0
6. Oelde 2    : Suderwich  = 5:7
7. Oelde 1    : Schiefbahn = 1:3
8. Leeden     : Oelde 2    = 5:5
9. Schiefbahn : Suderwich  = 6:3
10. Oelde 1   : Leeden     = 2:4

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Radball-Turnier-Nachlese …

Die Oelder Kunstfahrerinnen begeisterten…

Das im 49. Turnier-Jahr der Birwe-Wanderpokal vom Team Leeden gewonnen wurde und dass die beiden Oelder Vertretungen dieses Mal nicht recht in Tritt kamen, berichtete die Glocke bereits. Nachgetragen werden muss, dass die beiden Schiedsrichter Herbert Overbeck, der gleichzeitig als Turnierleiter fungierte, sowie Jürgen Lauenstein die Partien gut im Griff hatten, obwohl die Emotionen auf der Fahrfläche manches Mal hoch schlugen.

Im positivem Sinne sprang dieser Funke der Begeisterung auch bei den Auftritten der Oelder Kunstfahrerinnen unter der Leitung von Andrea Vennewald auf die Zuschauerränge über.

Um auch diesem eigenen Nachwuchs eine Auftrittsmöglichkeit einzuräumen, durften die Mädels und Frauen die Pausen zwischen den Spieleblöcken  gestalten. Bis auf die Radball-Hörner-Lenker, den großen Sattel und die Stand-Dorne an den Radachsen , sind die Sporträder nahezu identisch. Und doch ergab sich ein Kontrastprogramm. Während beim Radball stets der Kampf um den Ball, die Seegraskugel, vorherrscht und da auch schon mal die Speichen krachen, werden die Kunstfahr- Übungen mit schöner Begleitmusik untermalt und zeichnen sich eher durch Akrobatik aus. Da waren auch die Einsteiger- Übungen der Jüngsten schon gut anzuschauen, die Maren Minuth und Katharina Fischer vorführten. Ein Reigen-Programm zeigten dann Kimberley Lautenbach, Nicole Overbeck, Julia und Andrea Vennewald. Dabei kam es dann auf die Synchronität der Fahrfiguren an.

Etwas Zirkusluft zauberte Lydia Nölle in die Olympiahalle. Der Vorsitzende Norbert Stemmer stellte sie dem Publikum als „Lady Lydia“ vor, die vor wenigen Jahren ein neues Leistungs-Kapitel bei Schwalbe aufschlug. Nach längerer Abwesenheit ist sie zurück und trainiert für einen Weihnachts-Auftritt im münsteraner Zirkus Alfredo. Eine Kostprobe aus dem Trainings- Programm verblüffte die Zweirad-Gemeinde, denn diese Mischung aus Fahr-Figuren und gleichzeitigem Ball-Jonglieren  gab es noch nie zu sehen. Eine neue Dimension des Oelder Kunstfahrens zeigten zum Abschluss die beiden Zweier-Teams mit Jessica Genz / Aylin Weinekötter und Verena Overbeck mit Annika Hochgrefe.

 Beim Zweier zeigen zwei Sportlerinnen eine synchrone Fahr-Kür. In der Halle waren diese beiden dann noch untereinander abgestimmt. Ganz großes Kino zeigte die amtierende Vereinsmeisterin Verena Overbeck mit der Partnerin Annika Hochgrefe. Sie fuhren den sogenannten Steuerrohrsteiger. Dazu muss man erst im Sattel sitzend das Vorderrad hochnehmen und auf dem Hinterrad fahren. Dann geht es weiter hoch, um auf dem Lenker zu sitzen. Und dann zieht man den Lenker hinter sich und man sitzt auf dem Steuerrohr, der Verbindung von Lenker und Vorderrad.  Diese begeisternde Oelder Premiere erntete tosenden Beifall.

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