Dieses Jahr hatte Frank Einbeck, die „Stadt der Brau- und Fachwerkkunst" als Ziel ausgesucht und die entsprechenden Strecken geplant. Mit dem Auto fuhren wir bis Helpup/Oerlinghausen. Die Radstrecke hatte hin rund 1200 hm und zurück 700 hm, war also recht anspruchsvoll. Trotzdem ließen sich 11 Radfahrer nicht abschrecken die wunderschöne Landschaft unter die Räder zu nehmen. Die Wettervorhersage für Samstag war schlecht gewesen, trotzdem blieb es anfangs trocken. Unser Begleitfahrzeug mit Rolf und Ludger blieb oft bei uns damit nicht nur Fotos von den (Ess-)pausen erstellt wurden. Auf dem Hinweg stand der Köterberg auf dem Programm. Da es schon sehr nach Regen aussah, überlegten wir kurz die 230 hm extra auf den Sonntag zu verschieben. Daraus wurde dann aber nichts, alle fuhren hoch. Die Aussicht war aber wegen dem Wind und dem einsetzenden Regen kaum zu genießen. In Regenjacke ging es weiter über Holzminden und dann den Solling hoch: 18 km von 90 m ü. NN bis auf  527 m ü. NN. Kaputt aber glücklich kamen wir oben an der letzten „Kontrolle“ an. Die letzten 24 km waren dann ein Kinderspiel. Es hatte sogar wieder aufgehört zu regnen. In Einbeck (nach 118 km) erwartete  uns ein strammes Programm: Anstelle zuerst Kaffee zu trinken war erst die Stadtführung "Helles Bier und dunkle Schatten" dran. Zu späterer Zeit stand leider kein Führer zur Verfügung. Mit müden Beinen und knurrenden Mägen mussten wir sogar noch einmal über 200 Treppen des Kirchturmes erklimmen (einige Wenige drückten sich - das Einbecker Helle war zu verlockend). Alle zusammen marschierten wir anschließend weiter und lauschten der Stadtgeschichte. Endlich gab es danach um 17 Uhr den obligatorischen Kaffee und Kuchen. Im Anschluss zogen wir weiter ins Restaurant Brodhaus, wo es zünftiges Abendessen und leckeres Einbecker Bier gab. Leider fehlte dort ein Fernseher um das EM-Spiel Deutschland-Italien zu verfolgen. Wir mussten also wieder umziehen. Einige landeten in der Ur-Bock Kneipe gegenüber, einige verfolgten das Spiel draußen auf einem der vielen Bildschirme. Gut gelaunt ging es nach dem Spiel zum Hotel, Haus Johanna, zurück. Es war spät geworden. Der nächste Morgen begann wie üblich in Zivil kurz vor 8 Uhr am Frühstückstisch. Wir waren die ersten die Sonntags früh aufstehen. Aber wir hatten ja noch den Rückweg von 110 km vor uns. Es waren deutlich weniger Höhenmeter zu bewältigen und die Sonne ließ sich wieder blicken. Wir setzen mit der Fähre in Polle über die Weser und fuhren u.a. über Blomberg wieder zum Ausgangspunkt zurück. Dort wurden die Räder wieder verladen und wir ließen das Wochenende zufrieden bei Kaffee und Kuchen im Gasthaus nebenan ausklingen.

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Kommentar auf Facebook:

„Bin heute die RTF in Oelde gefahren. Wahnsinn, eine super RTF, grandiose Streckenführung, top Verpflegung an den Kontrollen, an K3 auf der 150er Runde gab es sogar eine Suppe. Kann ich absolut empfehlen die RTF.“

Wir freuen uns über die vielen positiven Rückmeldungen. Damit hat sich die Arbeit aller Helfer gelohnt. Das Wetter hat dann auch noch mitgespielt, obwohl uns die schlechte Vorhersage einiges an Teilnehmern gekostet haben dürfte. Es gab nur ganz vereinzelt etwas leichten Regen. Teilnehmer hatten wir dieses Jahr 613. In der Mannschaftswertung siegte wieder GEA (81) vor S+Z (52) und Haver+Böcker (47).

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Bei herrlichem Sonnenschein genossen wir die "Flachetappe" und fuhren das erste Mal seit langer Zeit mal wieder in einer großen grün-weißen Gruppe. Die Oelder Sternfahrer hatten morgens um Punkt acht die Stromberger Gruppe getroffen um zusammen zum Start zu radeln. Die meisten entschieden sich dann wegen dem tollen Wetter für die 70er Strecke. Am Ziel blieb dann noch Zeit für Kaffee und Kuchen um danach wieder gemütlich nach Hause zu rollen. Dann hatte man nach gut 110 Kilometern Samstag Mittag noch fast das ganze Wochenende vor sich.

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Diesmal fuhren 11 Schwalben mit Tourenrädern zum Motorrad- und Puppenmuseum Beckmann in Harsewinkel-Greffen. Da es anfangs regnete, erschienen alle wetterfest angezogen. Als wir dann unterwegs richtig eingesaut waren, hörte der Regen dann irgendwann auf. Wir kamen passend zum Fahrzeug- und Teilemarkt, der an diesem Wochenende stattfand. Der Verkauf von alten Ersatzteilen und einigen Motorräder sollte der Inhaberin Frau Beckmann Geld für den Unterhalt des Museums einbringen. Zuerst schreckte uns der gesammelte „Schrott“ (in unseren laienhaften Augen) ab. Es waren aber durchaus Leute dort, die den Teilen mehr abgewinnen konnten. Für uns wurde es dann aber doch interessant als uns Frau  Beckmann durch die zwei anderen Scheunen führte. Ihr Mann hatte alles aufgebaut, war aber letztes Jahr gestorben. Allerdings war er bis dahin schon nach einem schweren Schlaganfall für 17 Jahre an den Rollstuhl gefesselt. Wir konnten viel Interessantes über die einzelnen Motorräder erfahren. Das (für uns) berühmteste war das das einzige noch erhaltene Westfalia Modell aus dem Jahr 1901, damals von Ramesohl & Schmidt gebaut. Nach der Besichtigung ging es dann mit den Rädern weiter zum Kaffeetrinken ins Café Hüftgold im alten Bahnhof in Beelen. Nach der Stärkung mit reichlich Kaffee und Torte kamen wir dann gegen 18 Uhr wieder nach Oelde  zurück. Einige zog es danach noch zum Essen zum Wasserturm. Somit war mal wieder die Saison beendet, die Wertungskarten zur Auswertung abgegeben (sofern man nicht noch die letzte RTF in Haltern mitnehmen muß) und der Novemberabend kann kommen.

Die Beteiligung bei der traditionellen Lienen Tour war auch schon mal höher. Aber auch zu sechst fuhren wir bei bestem Sommerwetter zur Waldwirtschaft Malepartus oberhalb von Lienen im Teuto. Den Kaffee und Kuchen haben wir uns nicht zuletzt nach dem letzten Teuto Höhenmetern redlich verdient. Das typische rustikale bayerisches Essen oder Kaltgetränk kam für uns nicht in Frage. Wir müssen ja auch noch zurückkommen |-: Die Strecke hatte Frank minimal verändert. Am Ende hatte jeder gut 100 km auf dem Tacho.

Lienen 2015

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