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51. Radball-Traditions-Turnier am 12.Nov.2016
um den zum zehnten Male ausgespieltenJosef-Birwe-Gedächtnis-Pokal 

Josef Birwe (3) 

   Josef Birwe (1920-2003)

 

Sieger: Lippstadt Dietmar Oertel / Thomas Bals 12P
vor Oelde 1  Stefan Voßhans / Sebastian Averbeck 9P
Oelde 2 Matthias Voßhans / Timo Tillmann 6P
Lippstadt 2 Rolf Niemeyer / Mark zumdick 3P
Suderwich Sven döring / Jörg Katzwinkel 0 P

 

 

NovTur 6

 

51. Schwalbe-Radball-Traditionsturnier…2016..

Bals / Oertel aus Lippstadt erobern den Birwe- Pokal ein weiteres Mal …………

Am Samstag fand in der Oelder Olympiahalle das 51. Schwalbe-Radball-Traditions-Turnier statt.

Für alle, die sich unter RADBALL wenig vorstellen können, sei kurz gesagt, dass jeweils 2 Spieler mit ihren Hörner-Lenker-Rädern gegeneinander antreten und dabei der Torsteher fliegend den 2x2 Meter Kasten hütet oder mit in den Angriff fährt. Der harte Ball, auch  Seegras-Kugel genannt, darf nur mit dem Rad gespielt werden. Ein Spiel dauert 2x 7 Minuten. Radball- Räder haben zwar einen Sattel für Momente des Sitzens, aber zur optimalen Spiel- Performance agieren die Spieler im Stehen -  können zum Beispiel vorwärts und rückwärts fahren.

Zum Turnier : Den Josef-Birwe-Gedächtnispokal hatten die Sportfreunde Dietmar Oertel und Thomas Bals aus dem benachbarten Lippstadt wieder mit im Gepäck. Bals / Oertel  spielen  in der Radball-Oberliga und nahmen damit gleich wieder eine Favoriten- Rolle ein. Weiterhin gingen diese Vertretungen aus der unteren Bezirksliga  an den Start : Rolf Niemeyer und Mark Zumdick, ebenfalls aus Lippstadt. Aus Suderwich waren Sven Döring und Jörg Katzwinkel angereist und als Oelde 2 war Timo Tillmann plus Partner Matthias Voßhans mit dabei (…Radball- Landesliga)

Eine Joker- Rolle lag bei der ersten Mannschaft der Radsport- Schwalben. Stefan Voßhans und Sebastian Averbeck spielen in der mittleren Verbandsliga und waren damit nominell erst mal das stärkste Verfolger-Team. Aber bei bester Tagesform konnte jeder jeden schlagen.

Um 14.00 Uhr wurde das erste Spiel vom Dauer-Schiedsrichter Herbert Overbeck angepfiffen. Im Auftakt-Spiel schenkten sich die beiden Schwalbe- Teams  nichts. Tillmann/ Voßhans machten es Averbeck/ Voßhans mächtig schwer.  Erst gegen Ende konnte sich Oelde 1 mit 5:3 Toren etwas Luft verschaffen und verbuchten den ersten Sieg. Im Lippstadt-Lippstadt-Vergleich agierten die Pokalverteidiger anfangs etwas zögerlich, zogen dann aber in der zweiten Spielhälfte das Tempo an und gewannen souverän mit 4:0 Treffern. Suderwich unterlag sogleich Oelde 2 mit 2:4 Toren. Diese Gäste konnten trotz großem Einsatz kein Spiel gewinnen und belegten am Ende den fünften und letzten Platz.  Lippstadt 2 wiederum fuhr gegen diese Suderwicher einen Sieg ein und landete damit auf Rang vier. Oeldes Zweite holte zwei Siege gegen Suderwich und Lippstadt 2 und erreichte so den dritten Platz.

Die Mannschaften:

NovTur 1

Lippstadt 1

NovTur 2

 Oelde 1

NovTur 3

 Oelde 2

NovTur 4

 Lippstad 2

NovTur 5

Suderwich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Spielfolge :

1. Oelde1 : Oelde 2 = 5:3,
2. Lippstadt 1 : Lippstadt 2 = 4:0
3. Oelde 2 : Suderwich = 4:2
4. Oelde 1 : Lippstadt 2 = 7:2
5. Lippstadt 1 : Suderwich = 7:0
6. Oelde 2 : Lippstadt 2 = 7:3
7. Oelde 1 :Suderwich = 5:0
8. Oelde 2 : Lippstadt 1 = 2:5
9. Suderwich : Lippstadt 2 = 1:3
10. Oelde 1: Lippstadt 1 = 3:6.

 

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Radball-Turnier-Nachlese …

…….Auch das Rahmenprogramm begeisterte ……………………….

Die GLOCKE berichtete bereits vom sportlichen Verlauf, dem wiederholten Pokalsieger aus Lippstadt und den „ewigen Zweiten“ aus Oelde. Die zahlreichen Zuschauer waren begeistert von dem spannenden Radball-Turnier, äußerten sich aber zudem sehr positiv  zu dem gebotenen Rahmenprogramm.  Von vorn herein auffällig war der bedeutende technische Aufwand.  Der Radball-Abteilungsleiter Stefan Voßhans hatte sich mit seinem Experten- Team einiges Neue vorgenommen und umgesetzt. Aufgewertet erschien der Rechner mit der großen Anzeige, die neue Lichtanlage und der verbesserte Sound in der Halle.  So kamen die Musik-Einspieler beim Torschuss erstmals mitreißend rüber. Davon profitierten auch die jungen Radball-Spieler / Spielerin, die als erstes in der Pause ihr Können zeigten. Jana und Ben Mandelkow, Nicole Overbeck, Kai Bils und Adrian Savic und der  Nick Holtermann. Der kleine Nick wurde vor einem Jahr entdeckt und steuerte unter dem Jubel der Zuschauer das eine oder andere Törchen bei.

Die drei folgenden Pausen waren den Schwalbe- Kunstfahrerinnen vorbehalten. Die eher akrobatischen Fahrfiguren zur Musik ,auf einem oder zwei Rädern, stellte wieder ein willkommenes Ergänzungsprogramm dar.  Im Einer- Kunstfahren zeigten Sarah Maibaum, Svenja Langer, Sandrine Baum, Aiyana Savic und Lena Holtermann ihr Können auf dem Rad. Ein Kunstrad ähnelt der Radball-Maschine zum Beispiel beim Tretantrieb, aber im Gegensatz zum Radball-Hörnerlenker hat das Kunstrad einen eher normalen Lenker, auf dem man auch stehen kann. Der Sattel ist zum festen Sitz und als Fuß- und Knieablage größer, die Radachsen sind mit sogenannten Dornen verlängert, um auch darauf stehen zu können. Die Perfektion an Möglichkeiten zeigte die mehrfache Vereinsmeisterin Verena Overbeck.  Als nächstes folgte eine viel beachtete 5er Einrad- Formation mit Aiyana Savic, Lena Holtermann, Benita Kampkötter, Maren Minuth und Sandrine Baum. Nach den ersten Formations- Figuren wurden die Einräder gewechselt und auf Hochrädern ging es weiter.

Als Startrampe wurde ein hoher Turnkasten bereitgestellt. Das Absteigen kam den Zuschauern wie ein Absturz vor und die Reaktionen schwankten zwischen Angst und Begeisterung. Lena Holtermann machte es sich auf einer „Spezial-Giraffe“ besonders schwer. Dieses Hochrad bestand aus zwei übereinander angeordneten Rädern. Um vorwärts zu fahren, mußte sie also das obere Rad rückwärts treten. „Da kann man ja nicht hinsehen“ …war der vielfache Kommentar. Und ein starker Applaus war den Artisten-Mädels sicher.

Danach schien eine weitere Steigerung nicht möglich. Die  Frauen zeigten eine 6er- Formation: Verena Overbeck, Jessica Genz, Marileen Appl, Laura Hagedorn, Andrea und Julia Vennewald .  Hier hatten sie sich einen verblüffenden Clou ausgedacht. Alle trugen ein Skelett- Kostüm , die Halle wurde abgedunkelt und Spezial-Strahler kamen zum Einsatz.  Passend hämmerte der Song  „Ghostbusters“ aus den Boxen.  Die Show der Spitzenklasse überzeugte auf ganzer Linie. Der Vorsitzende und Moderator Norbert Stemmer: „Mehr Werbung für den Hallenradsport geht nicht“.

 

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50. Radball-Traditions-Turnier am 14.Nov.2015
um den zum neunten Male ausgespieltenJosef-Birwe-Gedächtnis-Pokal 

Josef Birwe (3) 

   Josef Birwe (1920-2003)

Sieger: Lippstadt Dietmar Oertel / Thomas Bals 13 P.
vor Leeden  Mario Beck / Volker Schilling 10 P.
  Oelde II Matthias Voßhans / Julian Thimm 6 P.
  Oelde I Stefan Voßhans / Sebastian Averbeck 1 P.
  Niedermehnen  Daniel Bähr / Jan Struckmann 1 P.

T15.01

 

50. Radball-Jubiläums-Turnier…
Der Birwe-Pokal wandert für ein Jahr nach Lippstadt…

Nachdem die Oelder Radball-Schwalben viele Wochen auf das Jubel-Turnier hingewirkt hatten, war der Schrecken groß, als zum Meldeschluss keine Mannschafts-Zusagen vorlagen. Der Vorsitzende Norbert Stemmer und die Radball-Kollegen starteten eine groß angelegte Telefon-Aktion, die letztlich zum Erfolg führte. Als erstes sagte Niedermehnen zu und aufgrund der Öffnung für die höhere Oberliga-Klasse meldeten dann auch die Pokalverteidiger aus Leeden sowie die speziellen Radballfreunde aus Lippstadt. Am Samstag startete dann routinemäßig die Transport-Karawane mit Tore und Bande zur Olympia- Halle. An gleicher Stelle hatte 1960 das erste Neuzeit- Turnier stattgefunden. Die seinerzeit neue „Mehrzweckhalle“ erfuhr die erste große Veranstaltung mit den Schwalbe-Saalsportlern, die damit zu Hallensportlern wurden. Der Anpfiff erfolgte um 14 Uhr, die Seegraskugel konnte rollen.

 

Als Oelde 1 traten Stefan Voßhans und Sebastian Averbeck an. Matthias Voßhans und Julian Thimm bildeten das Team Oelde 2. Sie trafen gleich im ersten Spiel aufeinander. Oelde 2 kaufte den Kollegen beim 7:3   eindeutig den Schneid ab. Bähr/ Struckmann aus Niedermehnen hatten als erstes Oberliga-Berührung im Vergleich mit Lippstadt. Das 10:0 Ergebnis für die Ranghöheren zeigte die Favoriten-Rolle klar an und so kam Niedermehnen als erstes unter die Räder. Umso erstaunlicher war der ausgeglichene Kampf von Oelde 2 gegen die Pokalverteidiger aus Leeden. Die Gäste wackelten, behielten aber das glückliche Ende mit einem 4:3 Sieg für sich. Ebenso behaupteten sich die Lippstädter nur mit hauchdünnem 3:2 Vorsprung im Vergleich mit Oelde 1. Auch im weiteren Verlauf war den Oberliga-Teams nicht beizukommen. Den Kampf der Verfolger um Platz drei gewannen Voßhans / Thimm mit sechs Punkten eindeutig klar vor den Schwalbe- Kollegen und Niedermehnen, die beide mit nur einem Pluspünktchen aus dem 2:2 unentschieden untereinander, die letzten Ränge belegten.

 

Der „Kampf der Giganten“, Leeden mit Mario Beck und Volker Schilling und dem Lippstadt –Team mit Dietmar Oertel / Thomas Bals war extrem ausgeglichen. Die Führung wechselte ständig, am Ende blieb ein 3:3 unentschieden. Aufgrund der Punktgleichheit mußte ein Zusatzspiel von 2x5 Minuten die Entscheidung bringen. Ein weiteres Unentschieden hätte Bals/ Oertel aufgrund des besseren Torverhältnisses gereicht. Aber sie wollten unbedingt den klaren Sieg, der ihnen mit 3:1 Toren aufgrund der besseren Kondition am Ende auch gelang. So wandert der Josef-Birwe-Gedächtnispokal für ein Jahr ins nahe Lippstadt. In Bezug auf das 50fache Jubiläum ergab sich damit die interessante Konstellation, dass 1960 zum Neustart ebenfalls Lippstadt in der Besetzung Markoni / Jochheim gegen das damalige Schwalbe-Spitzenduo Birwe / Saamen gewann.

 

Die Mannschaften:

T15.02

Lippstadt

T15.03

 Leeden

T15.04

 Oelde II

T15.05

 Oelde I

T15.06

Niedermehnen

Die Spielfolge:

1. Oelde1 : Oelde 2 =3:7
2. Niederm.-Lippstadt= 0:10
3. Oelde 2-Leeden = 3:4
4. Oelde1 – Lippstadt = 2:3
5. Niedermehnen –Leeden = 2:8
6. Oelde 2- Lippstadt = 3:6
7. Oelde 1-Leeden =0:2
8. Oelde 2-Niederm.= 7:5
9. Leeden-Lippstadt = 3:3
10. Oelde 1- Niederm.= 2:2
Punktgleichheit Le/Li deshalb Entscheidungshalbzeit
11. Leeden-Lippstadt = 1:3

 

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Radball-Turnier-Nachlese …
Die Schwalben begeisterten auch im Rahmenprogramm.

Der Radball-Spielreigen im 50sten Turnierverlauf seit 1960, stets an gleicher Stelle in der Oelder Olympiahalle, endete mit dem Sieg der Mannschaft aus Lippstadt mit Dietmar Oertel und Thomas Bals. Das war insofern herausragend, weil im Erstlings-Turnier 1960 ebenfalls ein Team aus Lippstadt (Markoni/ Jochheim) den Schwalbe-Pokal mit nach Hause nehmen konnte. In der kleinen Nachlese bedanken sich die Schwalben beim Schiedsrichter Herbert Overbeck, der jedes  der elf Spiele leitete. Sein Marathon- Einsatz mit der Pfeife ging also nonstop von 14.00 bis 17.30 Uhr. Er leistete damit auch einen entscheidenden Beitrag zum guten Gelingen.

Die Hallenradsport- Schwalben nutzten auch wieder die Gelegenheit, die Nachwuchsarbeit dem Publikum vorzustellen. In zwei Spielpausen zeigten die Kunstfahrerinnen unter der Leitung von Andrea Vennewald ihr Können. Neben den jüngsten Aktiven bot das Duo mit Jessica Genz und Aylin Weinekötter eine beachtliche Kür synchron auf zwei Rädern, um dann gemeinsame Übungen auf einem Rad zu fahren. Die beste Schwalbe aller Zeiten, die mehrfache Vereinsmeisterin Verena Overbeck, konnte dann noch einmal das Niveau steigern und erntete tosenden Applaus. Der Radball-Jugendtrainer Martin Nopto zeigte mit seiner Nachwuchsgruppe Auszüge aus dem Trainingsprogramm.

Abseits vom Turnierbetrieb fiel ein kleiner Knirps auf, der mit dem kleinsten Radball-Radmal einsam und mal in Gesellschaft der anderen Kinder, eisern übte, seine Seegraskugel ins große Handballtor an der Wand zu buxieren. Und das gelang dem Nick Holtermann schon derartig gekonnt, dass er um ein Mitmachen bei Schwalbe gar nicht mehr herum kam.Die Hallenradsportler laden weitere Kinder ab 8 Jahren zum Schnuppertraining ein. Am Dienstag trainieren die Radball-Jungs ab 16.30 Uhr und am Mittwoch treffen sich die Kunstfahrerinnen ab 17.30 Uhr, jeweils in der Sporthalle an der Overbergstraße.

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Vorbericht zur Jubiläumsausgabe :

50. Radball-Traditionsturnier am 14. November
Am Samstag, den 14. November erfolgt in der Olympiahalle um 14.00 Uhr der Anstoß zum 50.Radball-Jubiläums-Turnier. Die Radsport- Schwalben mit dem Gründungsjahr 1920 sind mächtig stolz auf diese Anzahl. Die Neuzeit des Turnierreigens begann 1960 in der seinerzeit neuen Mehrzweckhalle, die später den Namen „Olympiahalle“ erhielt. Natürlich gehen die Anfänge noch viel weiter zurück. Das Vorkriegs-Domizil der „Saal-Sportler“  war der damalige Oelder Schützenhof. In diese Zeit passt das erste legendäre Team Leweling / Hagemeyer  , die 1935 sogar an der Deutschen Meisterschaft in Erfurt teilnahmen. Zum Neustart der Turniere heißt es in der Chronik : „Für die erste öffentliche Veranstaltung in der neu erbauten Oelder Mehrzweckhalle konnte es keine attraktiveren Sportarten als den Radball und das Kunstradfahren, und keinen würdigeren Anlass als den 40. Geburtstag der Schwalben geben.“

Zu der Zeit nahm die nächste Rekord-Mannschaft Birwe/ Saamen Fahrt auf.  Den ersten Turniersieg erfuhren sich die Sportfreunde Markoni / Jochheim aus Lippstadt. Die Oelder Kunstfahrerinnen waren Renate Westhoff und Monika Bönnemann. Es wird auch von Beifallstürmen für die nationalen Kunstfahr-Größen Gisela Welters und Edi Grommes berichtet, die eine Show- Einlage brachten.  Schon ein Jahr später siegten Birwe / Saamen und hielten den ersten Pokal zuhause. Auf Ballhöhe waren seinerzeit noch Mießner/Schulz aus Lieme, Muß/Dunkel aus Altena, Hergetmöller / Höhnert aus Höste.  Birwe / Saamen spielten noch mehr aus zwei Jahrzehnte zusammen, doch die 70er Jahre gehörten dem Langzeit-Team Filbrandt / Schürmann. In den 80er Jahren waren dann Overbeck/ Voßhans Oberliga-tauglich.  Spitzenmannschaften über mehr als ein Jahrzehnt gab es dann nicht mehr.  Aber etliche andere Oelder Radballer konnten sich auch als Turniersieger über die Jahre eingravieren lassen.

Für den aktuellen Radball-Abteilungsleiter Stefan Voßhans und seinem Team  gab es in den letzten Tagen einen Sonder-Aktionsplan, um Mitstreiter zum Jubiläums-Turnier zu werben.. . Wurden in den früheren Jahren noch Samstag/ Sonntag zwei Turniere durchgeführt, so muss man heute froh sein, das Feld für den Samstag mit Gästen  besetzen zu können.  In Oelde hat das bislang noch immer geklappt, andere Vereine mußten dagegen ihre Pforten schließen und die Räder an den berühmten Nagel hängen.  Für das Jubiläumsturnier heißt es nun „Daumen drücken“ und den Termin im Kalender vormerken, denn erst die Zuschauer bringen so richtig „Leben in die Bude“. Oelde 1 mit Stefan Voßhans/ Sebastian Averbeck und Oelde 2 mit Matthias Voßhans / Timo Tillmann  sind bereit für den Auftritt. Pokalverteidiger sind Beck/Schilling aus Leeden, dazu werden Teams aus Lippstadt und Niedermehnen erwartet. Auch dieses Mal werden die Kunstfahrerinnen in den Spielpausen ihr Können zeigen. 

 


 

49. Radball-Traditions-Turnier am 15.Nov.2014
um den zum achten Male ausgespieltenJosef-Birwe-Gedächtnis-Pokal 

Josef Birwe (3) 

   Josef Birwe (1920-2003)

Sieger: Leeden Mario Beck / Volker Schilling 10P
vor Schiefbahn  Rüdiger Hendricks / Mark Suttrop 9P
Suderwich Carsten Marx / Simon Tigges 6P
Oelde 2 Matthias Voßhans / Timo Tillmann 4P
Oelde 1 Stefan Voßhans/ Sebastian Averbeck         0 P

NovTur 14.01

Beck / Schilling aus Leeden gewinnen den Josef-Birwe-Pokal

Die Oelder Radball-Schwalben haben eine gute und eine schlechte Nachricht. Zum einen ist das 49. Traditions-Turnier mit Spaß und Spannung erfolgreich über die Bühne gegangen, zum anderen ist es den beiden Heimmannschaften leider nicht gelungen, in Pokalnähe zu gelangen. Dazu der Turnierleiter Herbert Overbeck:“Es wäre mal wieder Zeit gewesen für einen Oelder Erfolg, aber dieses Mal waren unsere Gäste einfach besser.“ Oelde 1 spielte zunächst in der Besetzung mit Sebastian Averbeck und Julian Thimm, bis später Stefan Voßhans Thimm wieder ablöste. Oelde 2 mit Matthias Voßhans und Timo Tillmann hatten schon im Vorjahr eine gute Leistung gezeigt und gewannen im ersten Spiel den Schwalbe- Vergleich mit 5:2 Toren. Dann besiegte Leeden (Beck/ Schilling) die Wettbewerber aus Suderwich ( Marx / Tigges) mit klaren 4:0 Treffern. Die Pokalverteidiger aus Schiefbahn mit Rüdiger Hendricks und Mark Suttrop zeigten ihren Titelabsicht mit einem 6:4 Sieg gegen Oelde 2.

Oelde 1 mußte dann auch Suderwich mit 6:4 ziehen lassen. Auch Oelde 2 konnte gegen dieses Team nicht gewinnen ( 5:7). Eine Vorentscheidung ergab sich im Duell der Besten mit Leeden gegen Schiefbahn. Gegen härtesten Wiederstand hatte Leeden am Ende mit dem knappen 2:0 Sieg eine Reifenbreite Vorsprung. Voßhans / Averbeck unterlagen dann auch dem Pokalverteidiger mit 1:3 Toren. Einen Lichtblick ergab die Partie „Leeden gegen Oelde2“.  Voßhans/ Tillmann lagen zur Halbzeit mit 2:3 zurück, verschärften dann aber die Angriffe. Die Zuschauer in der Olympiahalle unterstützten das Team nach Leibeskräften. Das 5:5 Unentschieden stimmte dann versöhnlich. Nachdem Schiefbahn  gegen Suderwich einen weiteren Sieg mit 6:3 Toren errungen hatte, ergab sich zum letzten Spiel eine besondere Konstellation. Leeden mußte gegen Oelde 1 gewinnen, um den Pokal zu holen. Ohne diesen Dreier wären die Pokalverteidiger wieder auf Platz eins.

Stefan Voßhans und Sebastian Averbeck gaben nochmal alles. Auf dem Feld und in der Halle wurde es nun laut. Die Nerven lagen bei vielen blank. Mit dem 2:2 Halbzeitstand war noch alles offen. …. und Schiefbahn vorne. Das bessere Ende erwischten dann doch Mario Beck und Mark Suttrop. Sie zogen zum 4:2 davon und belegten mit 10 Punkten den ersten Platz. Der Josef- Birwe-Gedächtnispokal ging auf Reise nach Leeden. Schiefbahn belegte mit 9 Zählern Platz zwei vor Suderwich ( 6 P.). Für Oelde 2 reichte es nur zu Platz vier, Oelde 1 bildete das Schlusslicht. Das Borussia- Syndrom hatte die Schwalben erfasst.  Die Verbandsligisten müssen sich nun auf den nächsten Liga-Spieltag am 29. November in der heimischen Pestalozzi- Halle konzentrieren. Im kommenden Jahr findet dann die 50. Jubiläums-Ausgabe des Traditions-Turnieres seit 1965 statt. Dieses sollte die Schwalben dann beflügeln und wieder auf Pokalkurs bringen. Bericht zum Rahmenprogramm folgt.

 NovTur 14.02  NovTur 14.03  NovTur 14.04 NovTur 14.05   NovTur 14.06

Die Spielfolge :
1. Oelde1 : Oelde 2 =2:5
2. Leeden: Suderwich = 4:0
3. Schiefbahn: Oelde2 = 6:4
4. Oelde 1- Suderwich = 4:6
5. Leeden:Schiefbahn = 2:0
6. Oelde 2 : Suderwich = 5:7
7. Oelde 1: Schiefbahn = 1:3
8. Leeden : Oelde 2 = 5:5
9. Schiefbahn :Suderwich = 6:3
10. Oelde1 : Leeden =2:4

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Radball-Turnier-Nachlese …

Die Oelder Kunstfahrerinnen begeisterten…

Das im 49. Turnier-Jahr der Birwe-Wanderpokal vom Team Leeden gewonnen wurde und dass die beiden Oelder Vertretungen dieses Mal nicht recht in Tritt kamen, berichtete die Glocke bereits. Nachgetragen werden muss, dass die beiden Schiedsrichter Herbert Overbeck, der gleichzeitig als Turnierleiter fungierte, sowie Jürgen Lauenstein die Partien gut im Griff hatten, obwohl die Emotionen auf der Fahrfläche manches Mal hoch schlugen.

Im positivem Sinne sprang dieser Funke der Begeisterung auch bei den Auftritten der Oelder Kunstfahrerinnen unter der Leitung von Andrea Vennewald auf die Zuschauerränge über.

Um auch diesem eigenen Nachwuchs eine Auftrittsmöglichkeit einzuräumen, durften die Mädels und Frauen die Pausen zwischen den Spieleblöcken  gestalten. Bis auf die Radball-Hörner-Lenker, den großen Sattel und die Stand-Dorne an den Radachsen , sind die Sporträder nahezu identisch. Und doch ergab sich ein Kontrastprogramm. Während beim Radball stets der Kampf um den Ball, die Seegraskugel, vorherrscht und da auch schon mal die Speichen krachen, werden die Kunstfahr- Übungen mit schöner Begleitmusik untermalt und zeichnen sich eher durch Akrobatik aus. Da waren auch die Einsteiger- Übungen der Jüngsten schon gut anzuschauen, die Maren Minuth und Katharina Fischer vorführten. Ein Reigen-Programm zeigten dann Kimberley Lautenbach, Nicole Overbeck, Julia und Andrea Vennewald. Dabei kam es dann auf die Synchronität der Fahrfiguren an.

Etwas Zirkusluft zauberte Lydia Nölle in die Olympiahalle. Der Vorsitzende Norbert Stemmer stellte sie dem Publikum als „Lady Lydia“ vor, die vor wenigen Jahren ein neues Leistungs-Kapitel bei Schwalbe aufschlug. Nach längerer Abwesenheit ist sie zurück und trainiert für einen Weihnachts-Auftritt im münsteraner Zirkus Alfredo. Eine Kostprobe aus dem Trainings- Programm verblüffte die Zweirad-Gemeinde, denn diese Mischung aus Fahr-Figuren und gleichzeitigem Ball-Jonglieren  gab es noch nie zu sehen. Eine neue Dimension des Oelder Kunstfahrens zeigten zum Abschluss die beiden Zweier-Teams mit Jessica Genz / Aylin Weinekötter und Verena Overbeck mit Annika Hochgrefe.

 Beim Zweier zeigen zwei Sportlerinnen eine synchrone Fahr-Kür. In der Halle waren diese beiden dann noch untereinander abgestimmt. Ganz großes Kino zeigte die amtierende Vereinsmeisterin Verena Overbeck mit der Partnerin Annika Hochgrefe. Sie fuhren den sogenannten Steuerrohrsteiger. Dazu muss man erst im Sattel sitzend das Vorderrad hochnehmen und auf dem Hinterrad fahren. Dann geht es weiter hoch, um auf dem Lenker zu sitzen. Und dann zieht man den Lenker hinter sich und man sitzt auf dem Steuerrohr, der Verbindung von Lenker und Vorderrad.  Diese begeisternde Oelder Premiere erntete tosenden Beifall.

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48. Radball- Traditions- Turnier vom 16.Nov.2013
um den zum siebten Male ausgespielten Josef-Birwe-Gedächtnis-Pokal

Josef Birwe (3) 

   Josef Birwe (1920-2003)

Sieger: Schiefbahn Rüdiger Hendricks/Niklas Marx 10 P
vor Oelde 2 Matthias Voßhans / Timo Tillmann 9 P
  Oelde 1 Stefan Voßhans/ Sebastian Averbeck 7 P
  Leeden Jannis Heese /Alexander Peters 3 P
  Iserlohn Martin Quittmann/ Sven Mackenroth 0 P

 

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Nt2013 6  

Hendricks / Marx entführen den Birwe- Pokal nach Schiefbahn.
Platz zwei und drei : Oelde 2 vor Oelde 1

Herbert Overbeck, der Leiter des 48. Oelder Radball- Traditionsturnieres, zeigte sich am Samstagabend erleichtert: „ Nach einem derart spannenden Verlauf sind die Mühen im Vorfeld schnell vergessen“. Stefan Voßhans, Abteilungsleiter Radball, spielte selber mit um den Josef-Birwe-Gedächtnis-Pokal: „Wir hatten Schiefbahn am Rande einer Niederlage, aber eben nur beinahe.“ Das Oelde 1 mit Stefan Voßhans und Sebastian Averbeck am Ende des Turnieres den Verlauf noch einmal hätten drehen können, zeichnete sich am Anfang wirklich nicht ab. Die Schwalbe- Konkurrenten mit Matthias Voßhans und Timo Tillmann gewannen 7:4 im Vereinsduell. Das kam nicht überraschend, denn die „Erste“ ist auch in der neuen Verbandsliga-Saison noch nicht in Tritt gekommen. Dann bezwang Schiefbahn Leeden mit 8:3 . Voßhans / Tillmann ließen auch Quittmann / Mackenroth aus Iserlohn keine Chance. Der 5:2 Sieg verdeutlichte die Ambitionen des Tages. Hesse / Peters aus Leeden gaben danach wieder die Punkte ab, dieses Mal zugunsten von Oelde 1, die sich jetzt mit 7:3 Treffern zurück meldeten.

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Den höchsten Tagessieg holten zur Turnier-Halbzeit Rüdiger Hendricks und Niklas Marx aus von „Blitz“ Schiefbahn beim 13:2 Erfolg gegen Iserlohn. Konnte das wahr sein? Der schon etwas ältere, kräftig gebaute Mann und sein jugendlicher Partner Niklas beherrschten die Hörnerlenker- Maschinen wie kein anderer. Das Rätsel löste sich dann auf: Hendricks spielte in den 80er Jahren schon mal in der 2. Radball-Bundesliga. Der Favorit war identifiziert. Aber auch Voßhans / Tillmann zeigten Flagge. Der dritte Sieg mit 5:1 Toren gegen Leeden wurde eingefahren. Damit folgte Leeden den Iserlohnern in den Tabellen-Keller. Oelde 1 trat wie entfesselt in die Pedale und fegte den Sparringspartner Iserlohn mit 10:0 von der Fläche. Alles war wieder möglich. Eine erste Vorentscheidung stand als nächstes auf dem Programm. Die Seriensieger Voßhans / Tillmann trafen auf die Favoriten Hendricks / Marx. Schiefbahn stoppte den Oelder Höhenflug jäh mit eindeutigen 8:3 Toren. Im vorletzten Spiel schob sich Leeden mit 5:3 Treffern gegen Iserlohn vor Iserlohn in der Tageswertung. Dann warteten alle auf die letzte und entscheidende Partie: Oelde 1 gegen Schiefbahn.
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 Sollten die Schwalben gewinnen, wären beide Oelder Teams und Schiefbahn wieder punktgleich und müssten sich weiteren Endscheidungsspielen stellen. Stefan Voßhans und Sebastian Averbeck nahmen das „Wunder“ forsch in Arbeit. Die Zuschauer rieben sich die Augen und klatschten sich die Hände wund: Oelde ging mit 3:0 in Führung ! Schiefbahn fand erst langsam eine Einstellung zum Gegner und kam zur Pause auf 3:2 heran. Mit dem 3:3 Ausgleich geriet alles zur Nervensache. Der erneute Schwalbe-Führungstreffer zum 4:3 brachte die Olympiahalle endgültig zum Kochen. Aber am Ende blieb die Kirche im Dorf, Schiefbahn glich zum 4:4 Endstand aus. Hendricks / Marx standen mit 10 Punkten als Pokalsieger fest, gefolgt von den beiden Schwalbe-Teams. Voßhans / Tillmann hatten 9 Punkte und Voßhans / Averbeck 7 Zähler auf dem Konto, gefolgt von Leeden (3 P) und Iserlohn (0 P.). Der Birwe-Pokal entwickelt ein eigenwilliges „Leben“: Bei der ersten Ausspielung in 2007 siegten die Oelder Gössling /Lauenstein, dann in 2008 das Mix-Team Lippstadt / Oelde Bals/Winter. Danach folgte die Auswärtsreise nach Lippstadt, Münster, Iserlohn und nun Schiefbahn. Dazu der Schwalbe- Vorsitzende Norbert Stemmer: „Das gelungene Turnier war wichtig, um den Pokal kümmern wir uns wieder in 2014.

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Die Spielfolge :

Oelde 1 : Oelde2 (4:7),
Schiefbahn : Leeden (8:3),
Iserlohn : Oelde2 (2:5),
Oelde 1 : Leeden (7:3),
Schiefbahn : Iserlohn (13:2),
Leeden : Oelde 2( 1:5),
Oelde 1 : Iserlohn ( 10:0),
Schiefbahn : Oelde 2 ( 8:3),
Leeden : Iserlohn ( 5:3),
Oelde 1 : Schiefbahn ( 4:4).

 


47.  Radball- Traditions- Turnier  vom 10.Nov.2012

OELDE,Olympiahalle

um den zum sechsten Male ausgespielten

Josef-Birwe-Gedächtnis-Pokal

Josef Birwe (3)

   Josef Birwe (1920-2003)

Sieger: Iserlohn Dennis Helgermann / Fabian Tönjann (13P)
vor…  Oelde 1 Stefan Voßhans/ Sebastian Averbeck (10 P)
  St. Hubert Hans-Dieter Boemann / Holger Konnen (7 P)
  Oelde 2 Matthias Voßhans / Timo Tillmann (5P)
  Iserlohn 2 Cedrik Perla / Martin Quittmann (4  P)
  Suderwich Carsten Marx / Simon Tigges

(2 P)

 

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Der Josef-Birwe-Radball-Pokal wandert aus nach Iserlohn.
Dennis Hellgermann / Fabian Tönjann Gewinner des 47. Oelder Traditionsturnieres,
Oelde 1 mit Voßhans / Averbeck werden Zweite …

Nach dem eher holprigen Verlauf der Turniervorbereitung gelang am Samstagnachmittag in der Olympiahalle ein erstklassiges Hallenradsport- Ereignis. Die Oelder „Radball-Schwalben“ hatten zum 47.Traditionsturnier geladen und selber die beiden Verbandsliga- Teams ins Rennen geschickt: Oelde 1 mit Stefan Voßhans und Sebastian Averbeck sowie Oelde 2 mit Matthias Voßhans / Timo Tillmann. Aus Iserlohn reisten zwei Mannschaften an: Hellgermann / Tönjann und Perla / Quittmann. Aus St.Hubert waren Boemanns / Konnen mit dabei. Zunächst vermisst wurden dann Marx / Tigges aus Suderwich. Diese hatten sich gemäß Google-Suche auf den Weg gemacht. Gibt man in das PC-Programm „Olympiahalle Oelde“ ein, so wird man zur Berliner Straße in Ennigerloh geleitet. Nach der Kurskorrektur „Zur Axt 36, Oelde“ konnte es losgehen.
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Das Vereinsduell Oelde gegen Oelde konnten Voßhans/ Averbeck ganz knapp mit 4:3 Treffern für sich entscheiden. Mit demselben Resultat ließ auch Iserlohns Erste die Zweite hinter sich. Den ersten Paukenschlag gelang St. Hubert, sie schlugen Suderwich mit 5:1 Toren. Im zweiten und dritten Turnierblock entzauberten Hellgermann/ Tönjann (Iserlohn) zunächst die heimische Turnierhoffnung Oelde 1 mit 5:1 Toren. Eine ganz klare, bittere Niederlage. Voßhans / Tillmann fuhren im weiteren Verlauf nur zwei Unentschieden ein: 2:2 gegen Suderwich und 5:5 im Vergleich mit Iserlohn 2. Auch Oelde 1 kam nicht so recht in den Tritt . Gegen Suderwich blieb beim 3:3  auch nur ein Pünktchen hängen. Für Marx / Tigges aus Suderwich folgten nur noch Niederlagen und sie verabschiedeten sich als erstes aus dem Titelrennen. Voßhans / Averbeck schickten Perla / Quittmann (Iserlohn 2) mit einem 7:3 Ergebnis ebenfalls in den Tabellenkeller. Oelde 2 hatte noch ein Erfolgserlebnis mit dem 3:2 Sieg gegen St. Hubert, aber auch sie waren abgeschlagen.

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Zum Turnier- Endspurt hatte sich Iserlohn 1 in die Favoritenrolle geschossen. Bis auf eine Punkteteilung mit St.Hubert hatten sie alles gewonnen. In ihrem letzten Spiel gegen Oelde 2 hätten die Schwalben schon ein kleines Wunder gebraucht, um den Pokal in Oelde zu behalten. Dennis Hellgermann und Fabian Tönjann fuhren und schossen sich ohne Zweifel zum 4:0 Erfolg und wurden mit 13 Punkten verdienter Gewinner des Birwe-Gedächtnis- Pokales. Bei dessen sechste Ausspielung gab es somit einen weiteren, neuen  Siegereintrag. Im letzten Spiel kämpften Voßhans / Averbeck und St.Hubert um Platz zwei. Dieses Mal ließen sich die Schwalben die Rad-Show im Endspurt nicht verderben. Sie verabschiedeten sich mit einem 3:0 Sieg, zehn Punkten und Platz zwei. Hans-Dieter Boemanns und Holger Konnen machten sich mit dem Erreichen des dritten Ranges auf den Heimweg in Richtung Venlo, Holland. Ein gemeinsamer Dank galt am Ende noch dem Turnierleiter Herbert Overbeck, den Schiedsrichtern Bernhard Rose und Jürgen Lauenstein. Karl-Heinz Gössling hatte sich nach vier Jahrzehnten aus der Turnier-Leitung zurück gezogen und erhielt vom RSV- Vorsitzenden Norbert Stemmer als Dankeschön eine Flasche Kettenöl. Ein Folgebericht wird  das wunderbare Rahmenprogramm der Kunstfahrerinnen mit den „magic moments“ beschreiben.
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Die Spielfolge: Oelde1-Oelde2 (4:3), Iserlohn 1-Iserlohn 2 (4:3), Suderwich –St.Hubert ( 1:5), Oelde1-Iserlohn1 (1:5), Oelde2-Suderwich (2:2), St.Hubert-Iserlohn2 (5:4), Oelde1-Suderwich (3:3), Iserlohn1-St.Hubert (3:3),  Oelde2-Iserlohn2 (5:5), Suderwich-Iserlohn1 ( 1:3),  Iserlohn2-Oelde1 (3:7),  Oelde2-St.Hubert ( 3:2),  Suderwich-Iserlohn2 (1:6),  Oelde2-Iserlohn1 (0:4), St.Hubert- Oelde1 ( 0:3),
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46. Radball- Traditions- Turnier vom 12.Nov.2011

OELDE,Olympiahalle

um den zum fünften Male ausgespielten

Josef-Birwe-Gedächtnis-Pokal

Josef Birwe (1920-2003)

 

Sieger: Münster Pascal Eßer / Gerald Faiß (13P)
vor Düsseldorf Timo Belling / Jens Schäfer (12 P)
  Oelde 1 Stefan Voßhans/ Sebastian Averbeck (7 P)
  Bramsche Steffen Schwarz / Christian Vogelsang (5P)
  Oelde 2 Matthias Voßhans / Timo Tillmann (5 P)
  Leeden Alexander Prigge / Rainer Niemeyer (0 P)

 

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Der Birwe- Radball- Pokal wandert nach Münster !

Am Samstag richteten die Oelder Radball-Schwalben in der Olympiahalle ihr 46. Traditionsturnier aus. Dabei wurde der Josef-Birwe-Gedächtnis-Pokal zum 5. Male ausgespielt. Der Pokal erinnert an einen der ganz großen Oelder Sportsmänner. Jupp Birwe war 1930 als Bub bei den Schwalben eingetreten und spielte noch aktiv  bis Ende der 70er Jahre im unvergessenen Team Birwe / Saamen, weit über die Kreisgrenzen bekannt und geachtet. Zur Vorgeschichte des aktuellen Turnieres war klar, dass die Pokalverteidiger aus Lippstadt verhindert waren, weil sie selber zum Oberliga-Spieltag reisen mussten. Die gleich dreifachen Gewinner mussten also einen anderen Nachfolger finden. Aus den eigenen Reihen schickten die Schwalben ihre Verbandsliga-Mannschaften auf die Fläche: Oelde 1 mit Stefan Voßhans / Sebastian Averbeck und Oelde 2 mit Matthias Voßhans / Timo Tillmann. Gastmannschaften reisten aus Bramsche, Leeden, Münster und Düsseldorf an.

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Nach dem Modus „Jeder gegen jeden“ und einer Spielzeit von 2x6 Minuten standen somit 15 Begegnungen auf dem Programm. Der Oelder „Bruderkampf“ endete zu Anfang mit einem zähen 1:1 unentschieden. Beide Schwalbe-Teams präsentierten sich stark aber nicht dominierend. Dann sorgten Schwarz / Vogelsang aus Bramsche für den ersten Knaller. Sie fegten die Leedener Niemeyer / Prigge mit 8:2 Treffern von der Fläche. Eßer / Faiß aus Münster hatten beim 3:2 ihre liebe Mühe im Vergleich mit den Düsseldorfern Belling / Schäfer. Der erste Spielblock endete mit einem 4:2 Sieg von Oelde 1 gegen Leeden. Und Oelde 2 musste sich Düsseldorf mit 2:4 geschlagen geben. Damit ließ sich eine erste Favoriten- Aussage treffen:  Bramsche, Münster, Düsseldorf, Oelde 1. Im nächsten Drittel ergaben sich nach äußerst spannenden Kämpfen der Pedalritter weitere Erkenntnisse. Immer, wenn mal die Speichen bei hartem Einsteigen krachten, war es an den Schiedsrichtern Jürgen Lauenstein und Herbert Overbeck, die Erhitzung der Gemüter einzudämmen.
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  Düsseldorf konnte auch Oelde 1 mit hauchdünnen 4:3 Treffern besiegen und Bramsche holte sich nur zwei Einzelpunkte im Vergleich mit Münster (2:2) und Oelde 2 (2:2) ab. Ganz oben auf der „Hit-Liste“ konnten sich nur Düsseldorf und Münster behaupten. Ganz unten blieb Leeden trotz unermüdlicher Gegenwehr sieglos. Oelde 2 sammelte verbissen das eine oder andere Pünktchen ein, und hielt die rote Laterne so nie in Händen. Überhaupt wurden alle Treffer der Heimmannschaften bis zuletzt mit trötendem Jubelstürmen des kleinen Oelder Fan-Clubs gefeiert. Die Pokalentscheidung fiel tatsächlich erst im allerletzten Spiel mit Schwalbe-Beteiligung: Münster gegen Oelde1. Die Gäste setzten sich zur Halbzeit mit 3:1 Toren ab. Danach kamen die Schwalben noch einmal auf 3:2 heran. Mit schwindenden Kräften war die Niederlage dann nicht aufzuhalten. Münster zog mit 6:2 Treffern davon.
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 Die bis dahin führenden Düsseldorfer rutschten auf Rang zwei und Oelde 1 auf Platz drei der Abschlusstabelle. Pascal Eßer und Gerald Faiß aus Münster sicherten sich mit einem Punkt Vorsprung den Pokalsieg.
Zur gelungenen Abrundung des Nachmittags zeigten in den Spielpausen die Schwalbe-Kunstfahrerinnen im Rahmen eine Zirkus-Schauspiels ihr akrobatisches Können. Ein Bericht dazu folgt. 
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 Die Spielfolge: 1. Oelde1-Oelde2=1:1 /  2. Leeden-Bramsche=2:8/ 3. Düsseldorf-Münster =2:3 / 4. Oelde1-Leeden = 4:2 / 5. Oelde2-Düsseldorf = 2:4 / 6. Münster-Bramsche = 2:2 / 7. Oelde1-Düsseldorf 3:4 / 8. Leeden-Münster = 2:7 / 9. Oelde2-Bramsche =2:2 / 10. Düsseldorf-Leeden = 1:0 / 11. Bramsche-Oelde1 = 2:5 / 12. Oelde2-Münster = 5:7 / 13. Düsseldorf- Bramsche = 7:4 / 14. Oelde 2-Leeden = 5:3 / 15. Münster-Oelde1 = 6:2 / 
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47.  Radball- Traditions- Turnier  vom 13.Nov.2010

OELDE,Olympiahalle

um den zum vierten Male ausgespielten

Josef-Birwe-Gedächtnis-Pokal

Josef Birwe (3)

 

 

 

 

 

 

 

 

Josef Birwe (1920-2003)

 

Sieger:   Lippstadt  :Thomas Bals / Dietmar Oertel    (12P)

vor…          Oelde                  Matthias + Stefan Voßhans        (11 P)

                   Düsseldorf          Simon Kolender / Axel Kirner     (10 P)

                    Bramsche          Florian Noack / Jonathan Steinmeier   (7P)

                  Lieme                  Nils-Christian  Deppe / Patrick Godejohann (3 P

                   Leeden                Christoph Kipp/ Rainer Niemeyer         (0 P)

Die Spielfolge :

Oelde-Leeden 4:2, Lieme- Bramsche1: 5, Düsseldorf – Lippstadt 4:5,

Oelde- Lieme 5:2, Leeden – Düsseldorf 2:5, Lippstadt – Bramsche 4:2,

Oelde- Düsseldorf 5:5, Lieme- Lippstadt 3:9, Leeden- Bramsche 0:5 ,

Düsseldorf- Lieme 5:3, Bramsche- Oelde 4:4, Leeden- Lippstadt 1:9 ,

Düsseldorf- Bramsche 5:1, Leeden- Lieme 3:4 , Lippstadt – Oelde 5:6.

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Der Birwe-Pokal geht wieder nach Lippstadt ,
Voßhans-Brüder landen auf Platz zwei !

Während sich am Samstagnachmittag draußen vielerorts Seenlandschaften aufgrund der feuchten Wetterlage aufbauten, floss in der Oelder Olympiahalle lediglich der Schweiß. Sechs Radball-Teams kämpften um die vierte Ausspielung des Josef-Birwe-Gedächtnis- Pokales, zum Gedenken an die Oelder Radball-Legende. Da sich das Feld aus Verbands- und Oberligisten zusammen setzte, ließen sich einige Favoritenrollen andenken. Für Oelde fuhren die jungen Voßhans-Brüder Stefan und Matthias auf die Fläche. In der Liga spielen sie zwar nicht zusammen aber durch gegenseitige Vertretungseinsätze haben sie bereits die eine oder andere gemeinsame  „Schlacht“ geschlagen. Der Schwalbe- Familienbetrieb wurde mal wieder deutlich, denn Vater Heinz-Ulrich war als Coach  aktiv und Mutter Birgit betreute mit den Montags-Schwalben (Kegelclub der Spielerfrauen) die Kuchentheke. Nicht nur sie waren auf das Abschneiden der Sprösslinge gespannt.

Als Gastvereine waren angereist: Leeden, Lieme, Bramsche, Düsseldorf und der Pokalverteidiger Lippstadt. Das Eröffnungspiel konnte Oelde mit 4:2 gegen Leeden schon mal klar für sich entscheiden. Bramsche schlug Lieme 5:1 und Lippstadt erreichte nur mit Mühe den 5:4 Sieg im Vergleich mit Düsseldorf. Beide Teams spielen in der Oberliga und mit diesem Resultat waren erste Vorzeichen gesetzt. Aus dem nächsten Spielblock gingen Oelde, Lippstadt und Düsseldorf als Sieger hervor. Bei der Partie Oelde gegen Düsseldorf ging es dann ans „Eingemachte“. Wer würde auf Tuchfühlung mit Lippstadt bleiben ? Die Düsseldorfer Kolender/ Kirner schossen einen Vorsprung heraus und alles schien klar zu sein. Aber das Voßhans- Team kam immer besser ins Spiel. Matthias zeigte sowohl als Torsteher als auch im Angriff beste Qualitäten. Bruder Stefan wirbelte als Vorspieler und bekam die Gegner mehr und mehr im Griff. Am Ende gelang ihnen der viel umjubelte 5:5 Ausgleich. Die Vorentscheidung war vertagt.

Die Leedener Christoph Kipp und Rainer Niemeyer und auch Lieme mit Nils-Kristian Deppe und Patrick Godejohann mussten sich frühzeitig aus dem Pokal-Rennen verabschieden. Bramsche mit Florian Noack und Jonathan Steinmeier (Vater Uli Steinmeier war selber mit Lieme Weltmeister) kämpfte verbissen weiter. Der direkte Vergleich mit Oelde ging wieder 4:4 unentschieden aus, Die Voßhans-Brüder behielten zurückliegend die Nerven und kämpften sich wieder heran. Mit der 1:5 Niederlage gegen Düsseldorf wurde Bramsche endgültig auf Platz vier kaltgestellt. Die Rheinländer Simon Kolender und Axel Kirner hatten eine Niederlage und ein Unentschieden eingefahren und erwarteten mit 10 Punkten auf das Resultat der letzten Begegnung Oelde gegen Lippstadt. Thomas Bals und Dietmar Oertel standen verlustpunktfrei dar und der Pokal war Ihnen schon sicher. Der Kampf um die Ehre geriet dann noch einmal zum Krimi. Zur Halbzeit war mit 3:3 Toren noch alles offen. Ein „Maschinenschaden“ von Stefan Voßhans nutzten die Kontrahenten sekundenschnell zur 4:3 Führung.  

Matthias Voßhans markierte einen Kontertreffer zum erneuten Ausgleich. Beim 7m-Strafstoß für die Schwalben wurde es für einen Moment still in der Halle. Unter tosendem Applaus zappelte die Seegraskugel dann im Netz der Lippstädter. Im Gegenzug glich Oertel zum 5:5 aus. Die Spannung war nicht mehr zu überbieten, als die Oelder mit dem Abpfiff noch einen aussichtsreichen Freistoß zugesprochen bekamen. Die Vuvuzelas verstummten ein letztes Mal. Matthias Voßhans schoss unhaltbar ein und setzte so den 6:5 Schlusspunkt in dem hervorragenden Turnier. Lippstadt behielt mit 12 Punkten die Nase vorne und verteidigten damit den Pokal erfolgreich. Die Schwalben wurden ohne Niederlage  Zweite mit 11 Punkten, gefolgt von Düsseldorf mit 10 Zählern. Die weiteren Ränge: Bramsche (7 P.), Lieme (3P.), Leeden ( 0P.) Maßgeblichen Anteil am fairen Verlauf hatten die Schiedsrichter Bernhard Rose und Jürgen Lauenstein. Im Rahmenprogramm hielten die Kunstfahrerinnen weitere umjubelte Höhepunkte für die Zuschauer bereit.

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Radball- Turnier Nachlese-   Beste Werbung für den Hallenradsport.

Die GLOCKE berichtete bereits über den äußerst erfolgreichen Verlauf des 45. Radball- Traditionsturnieres am Samstag in der Olympiahalle. Dem Pokalverteidiger Lippstadt gelang es, wieder einen denkbar knappen Vorsprung herauszuschießen. Mit 12 von 15 möglichen Punkten hatten sie eine Radlänge Vorsprung und dürfen den Birwe-Pokal ein weiteres Jahr mit nach Hause nehmen. Die neuformierte junge Schwalbe- Mannschaft mit den Gebrüdern Voßhans schlug sich hervorragend und musste sich mit 11 Punkten und Rang zwei begnügen, gefolgt von Düsseldorf mit 10 Zählern. Als Schiedsrichter fungierten Bernhard Rose und Jürgen Lauenstein.

Neben diesen spannenden Radball-Kämpfen hatte es auch das Rahmenprogramm wieder in sich. Der eigene Nachwuchs zeigte sein Können und machte so Werbung in eigener Sache. Gerade die Radball-Schüler ( ab 8 Jahren) brauchen dringend neuen Zulauf. So zeigten Florian Krampe, Nicole Overbeck und Tim Nordhorn / Philipp van Kempen in einem Einlage- spiel ihr Können. Die Torsteher hüten in erster Linie ihren 2x2 Meter großen „Kasten“, dürfen aber bei der Angriffsfahrt mit nach vorne fahren. Der Vorspieler muss das Zuspiel der beiden Gegner möglichst unterbinden und die Seegraskugel in eigenen Besitz bringen. Die Radbeherrschung will gelernt sein,  fällt man ab oder berührt den Boden, so darf man erst wieder ins Spiel eingreifen, wenn man die eigene Torlinie überquert hat. Radballer könnten mit dem Vorderrad platzierte Pässe spielen oder beim Torschuss so viel Kraft in das Umreißen des Hörner- Lenkers legen, dass der Radball knapp über dem Sattel des Torstehers oder volle Pulle im Winkel des Toren einschlägt. Für alle diejenigen, die das Schauspiel am Samstag verpasst haben, gibt es Schnuppertraining dienstags ab 16.30 Uhr in der Overberghalle.

Nach diesem Werbe-Auftritt kamen die Schwalbe- Kunstfahrerinnen zum Zuge. Die Leiterinnen Claudia Bittner, Andrea Vennewald und Marileen Appl blieben dieses Mal ohne große Funktion, denn die Mädchen hatten eine Art Kunstfahr- Märchen im Alleingang geschrieben, geplant und nun uraufgeführt. In drei „Akten“ zeigten 16 Beteiligte das Stück „Aschenputtel bei DSDK – Deutschland sucht den Kunstfahr-Star. Aschenputtel (Verena Overbeck) musste versprechen, nicht bei DSDK mitzumachen. Die Radfahr-Fee (Noelle Volbracht) half dann jedoch und zauberte ihr ein tolles Dress für den Auftritt. Die Erzählerin (Viviane Bümmerstede) überbrückte die Szenenwechsel mit ihren Kommentaren. Letzten Endes kam es wie es kommen musste, Aschenputtel zeigte eine Super-Leistung auf dem Kunstrad und konnte später anhand eines verlorenen Schläppchens als strahlende Siegerin identifiziert werden. Das Schauspiel- Ensemble erntete großen Applaus. Alle hatten mitgemacht, und  sei  es als Jury oder Kulissenschieberinnen. Noelle Volbracht , Verena Overbeck und Viviane Bümmerstede hatten das „Buch“ geschrieben, Regie geführt und auch sonst alles getan, was im Theater nötig ist. Kampf und Fantasie auf einem und zwei Rädern, diese Mischung der Extra-Klasse ließ den Turnier-Nachmittag zu einem tollen Ereignis werden. (Foto: Albert Volbracht)

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Auf der anschließenden Vereinsfeier im Bacchuskeller krönten die Schwalbe- Tourenfreunde ihre Jahres-Besten. Bernd Piening holte den RTF- Pokal. Er hatte die meisten Punkte das Jahr über eingefahren.  Zum Tourer des Jahres wurde Cathrinus Sikma  gekürt. In gemütlicher Runde ging der Edelmetall- Samstag zuende.

 

 
44.  Radball- Traditions- Turnier  vom 14.Nov.2009

OELDE,Olympiahalle

um den zum dritten Male ausgespielten

Josef-Birwe-Gedächtnis-Pokal

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Josef Birwe (1920-2003)

Sieger: Lippstadt Thomas Bals / Dietmar Oertel (13P)
vor Methler Matthias Herwig/ Eik Wessler (11 P)
  Oelde 1 Julian Thimm/ Matthias Voßhans (7 P)
  Lieme Jan Deppe / Patrick Godejohann (7P)
  Bramsche Florian Noack / Jonathan Steinmeier (3 P)
  Düsseldorf Timo Belling / Jens Schäfer (1 P)
Team 1 Lippstadt Team 2 Methler
Team 3 Oelde Team 4 Lieme
Team 5 Bramsche Team 6 Duesseldorf

Lippstadt holt den Pokal zum zweiten Male, Methler nur knapp geschlagen! Die Oberligisten behaupten sich !


Die Oelder Radsport-Schwalben und ihre Radball-Gäste aus nah und fern befanden sich nach der 44. Auflage des Traditionsturnieres  in Hochstimmung: Das waren die besten Spiele aller Zeiten !  Diese immer wiederkehrende Formulierung aus dem olympischen Umfeld beschreibt den äußerst spannenden und fairen Verlauf des Wettbewerbes. Die Organisationsleiter Herbert Overbeck und Karlheinz Gössling brauchten die Spielpläne nur anfangs anpassen, aber dann erreichte auch das letzte geladene Team aus Methler nach einem Stau bei Hamm das Ziel, die Olympiahalle in Oelde, wo um 14 Uhr der Anpfiff erfolgte. Im ersten Spiele-Block   wussten die Pokalverteidiger aus Lippstadt und das junge Team aus Lemgo- Lieme zu gefallen. Sie siegten gegen Düsseldorf und Bramsche, die damit erst mal abgeschlagen waren. Eine Punkteteilung mit dem 5:5 Endstand erreichten Julian Thimm / Matthias Voßhans (Oelde 1) gegen den Mit- Favoriten Methler ( Herwig/Wessler). Dieser Krimi begeisterte die Fans. Abwechselnd führten tolle Spielzüge zu Treffern, bei Strafstößen hieß es „Nerven behalten“.

   
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 „Freundliche Leihgabe von H. Wegener“

In der nächsten Runde punkteten Lippstadt und Lieme wieder voll. Auch Methler fuhr den ersten Sieg gegen Düsseldorf ein. Die Oelder gingen dieses mal im Vergleich mit Lieme leer aus. Nach einer 2:1 Halbzeitführung stand es am Ende 3:5. Hier fehlte noch eine Portion Cleverness, die sie letztlich auch aus dem Pokalrennen warf. Im Vergleich mit den Düsseldorfern präsentierten sich Thimm/ Voßhans dann wieder druckvoll und gewannen mit 8:3 Toren. Lippstadt legte sogleich ein 9:2 Resultat gegen Lieme nach, die damit zurückfielen. Methler blieb mit einem 7:1 gegen Bramsche in der Spitzengruppe. Der vierte Spieleblock hatte es wieder in sich. Zum einen gab es nur einen Sieg: Oelde : Bramsche 5:2 ! Thimm/ Voßhans ließen hier nichts anbrennen, auch wenn der gegnerische Trainer und Spieler- Vater Steinmeier selber auf eine dreimalige Radball-Weltmeisterschaft stolz sein kann und gute Tipps für seine Schützlinge parat hielt. Auf der anderen Seite stand der zweite „Krimi“ auf dem Programm. Die beiden Oberliga-Teams und Top-Favoriten Lippstadt und Methler  trafen direkt aufeinander. Und wieder war es ein Rad-an-Rad-Rennen, abwechselnd fielen die Tore, eins schöner als das andere. Das abschließende 7:7 brachte den Pokalverteidigern den zweiten Punkt Vorsprung ein.

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In der Finalrunde konnten Lieme und Oelde versuchen, jeweils einen der Top-Zwei vom Sockel zu kippen. Diese Sensation blieb aus. Lippstadt gewann sicher mit 9:4 Toren gegen Thimm/ Voßhans, Methler gab nochmals alles, um Lieme mit 3:1 Treffern auf Distanz zu halten. Damit war die Entscheidung gefallen. Der Jupp-Birwe-Gedächtnispokal geht in der dritten Ausspielung zum zweiten Male an Thomas Bals /Dietmar Oertel aus Lippstadt. (13 Punkte). Zweiter wurde Methler (11 P.) mit Matthias Herwig / Eik Wessler. Für die Heim-Matadore Julian Thimm / Matthias Voßhans kam ein guter dritter Platz heraus. Sie holten sieben Punkte wie auch Lieme ( Jan Deppe / Patrick Godejohann). Die bessere Tordifferenz entschied die Placierung. Florian Noack und Jonathan Steinmeier (Bramsche) wurden Fünfte. Das Schlusslicht bildete Düsseldorf mit Timo Belling und Jens Schäfer. Als Schiedsrichter fungieren Jürgen Lauenstein und Bernhard Rose. Die Gäste formulierten ihr Lob an die Schwalben: „Wir kommen gerne wieder!“ .

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Kunstfahr-Mädchen Radball-Jungs

In den Spielpausen zeigten die Oelder Kunstfahrerinnen ihr Können :

Lena Gerste, Julia Hecker, Nadia Fahlenbreder, Lina Wittag, Malena Bargel, Verena Overbeck.

Die Radball- Schüler- Gruppe der „Schwalben“ freuten sich ebenso über einen „Auftritt“ vor großem Publikum : Tim Nordhorn, Florian Krampe, Philipp van Kempen, Nicole Overbeck, Niklas Dörner.

Fan-Gruppe

 

Die Fan- Gruppe sorgte für Stimmung in der Olympiahalle.

Die Montags- Schwalben ( Kegelclub der Spielerfrauen ) hielten Kaffee und Kuchen bereit.

DANKE an alle Helfer /innen, an die Kuchenspender, usw.

Die Haupt- Organisatoren : Karlheinz Gössling / Herbert Overbeck.

Die Schiedsrichter : Jürgen Lauenstein, Bernhard Rose, Herbert Overbeck.

Das Kampfgericht : Karlheinz Gössling, Heinz Josef Schürmann, Florian de Vries , Carsten Hegebüscher.

Fotos : Norbert Stemmer

Radballer 2009

 

Der Turniertag fand im Bacchus-Keller einen wie gewohnt schönen Abschluss.

Im Rahmen des Vereinsabends wurden etliche Schwalbe- Aktive ausgezeichnet. Zum „Radballer des Jahres“ wurde das Ex- Verbandsliga-Team Lauenstein / Overbeck gekürt. Jürgen Lauenstein nahm seinen Abschied vom aktiven Radball nach 33 Jahren, Herbert Overbeck blickt auf eine 40jährige Spielerlaufbahn zurück. Zum Abschluss wurden sie Verbandsliga- Meister und übergaben die Verantwortung als „Oelde 1“ an Thimm/ Voßhans.

Auf der Seite „Rennrad – Ehrungen“ sind weitere Fotos zu den fleißigen Tourenfreunden eingestellt.

 

 

 

 

 

 

 

Zusätzliche Informationen